Deutsches Institut für Normung e. V.

Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 |  Hauptnavigation; Accesskey: 3 |  Servicenavigation; Accesskey: 4

FlexNet

Flexible Informationssystem-Architekturen für hybride Wertschöpfungsnetzwerke

Im Investitionsgüter- und Konsumgüterbereich werden statt einzelner Sach- und Dienstleistungen zunehmend komplexere Problemlösungen nachgefragt. Mithin steigt die Bedeutung eines speziell zugeschnittenen Dienstleistungsangebots (wie z. B. IT-, Beratungs-, Finanz- und Logistikdienstleistungen) flankierend zum Produktangebot beträchtlich.

Die Erstellung dieser hybriden Leistungsbündel aus Sach- und Dienstleistungen (nach PAS 1094) erfolgt dabei immer häufiger in einem Netzwerk aus Produktherstellern und Dienstleistern. Diese Erstellung im Netzwerk erfordert jedoch eine effektive und effiziente Zusammenarbeit. Dies soll mit Hilfe einer flexiblen IT-Architektur ermöglicht werden, die die IT-Systeme des oder der Produzenten auf der einen und des oder der Dienstleister/s auf der anderen Seite in einem System dynamisch integrieren kann. Auch die Integration des Kunden als Partner in einem solchen Netzwerk ist dabei denkbar.

Projektziele:

Im Projekt „FlexNet“ wurden diese Kooperationen in hybriden Wertschöpfungsnetzwerken zunächst in Zusammenarbeit mit Praxispartnern erfasst, systematisiert und in einem Referenzmodell beschrieben. Gegenstand der Analyse waren einerseits existierende Geschäftsprozesse der Anwendungspartner, andererseits neue, innovative hybride Leistungsbündel.

Zusätzlich wurde eine Modellierungsmethode zur Beschreibung hybrider Wertschöfpungsnetzwerke entwickelt, mit der hybride Wertschöpfung schneller und aussagekräftiger als bisher beschrieben, entwickelt und institutionalisiert werden kann. Die aktuelle Version des FlexNet Architect als Modellierungs- und Beratungstool für hybride Wertschöpfungsnetzwerke finden Sie hier.

Das DIN begleitete diesen Prozess, um relevante Dokumente innerhalb des Netzwerkes zu spezifizieren, die dann die effiziente und effektive Kommunikation im Netzwerk sicherstellen. Aus IT Sicht stellt die Architektur für Softwareproduzenten ein detailliertes und standardisiertes Rahmenwerk zur Bereitstellung flexibel anpassbarer Softwarekomponenten zur Verfügung. Die Spezifikation PAS 1091 mit dem Titel "Schnittstellenspezifikationen zur Integration von Sach- und Dienstleistung" wurde im Januar 2010 veröffentlicht.

Projektlaufzeit:

01. Oktober 2006 – 30. Juni 2009


Projektpartner:


Projektförderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
F.-Kz.: 01FD0630

Projektträger:

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Projektträger im DLR

Ansprechpartner

DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
Hermann Behrens
Am DIN-Platz
Burggrafenstraße 6
10787 Berlin
Nachricht senden